Martinzeller Verband

Aktuelles

Lastschrifteinzug des Mitgliedsbeitrags für 2021

Am 01.02.2021 werden die diesjährigen Mitgliedsbeiträge per Lastschrifteinzug (sofern erteilt) eingezogen.
Wer uns noch keine Einzugsermächtigung erteilt hat, möge dies bitte nachholen. Ein Formular kann unter der E-Mail-Adresse werner-zeller-stiftung@t-online.de angefordert werden.

Zum Thema Spendenbescheinigung

Leider wurden wir vom Finanzamt Leonberg nicht als gemeinnütziger Verein anerkannt, so dass wir über den Familienverein keine Spendenbescheinigungen ausstellen können/dürfen. Bei weiteren Fragen steht Ihnen unsere Schatzmeisterin  Andrea Schmidt (E-Mail: werner-zeller-stiftung@t-online.de) zur Verfügung.

Nachrichtenheft Nr. 49 des Martinszeller Verbands e.V.  druckfertig

Liebe Großfamilie,

das 49. Nachrichtenheft ist druckfertig und wird in den nächsten Tagen per Post verschickt.
Ausserdem kann es im geschützten Bereich dieser Website als pdf-Dokument heruntergeladen werden.
Um in den geschützten Bereich zu kommen, benötigen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort, das Sie auf formlosen Antrag (per E-Mail)  bei der Werner-Zeller-Stiftung erhalten (werner-zeller-stiftung@t-online.de).
Näheres siehe unter:
http://www.martinszeller-verband.de/mitgliedschaft/

Neue Sonderveröffentlichung des Martinszeller Familienverbands erschienen

Das neue Heft zum Preis von 5,00 €/ Exemplar zzgl. Versandkosten ist über den Martinszeller Familienverband, Seedammstr. 1 in 71229 Leonberg
E-Mail: werner-zeller-stiftung@t-online.de
zu beziehen.
Kriegserlebnisse eines Vierzehnjährigen.
Abschrift von Tagebucheinträgen von Herbert Leube aus der Zeit vom 10. April bis 15. Mai und vom 14. Juni bis 24. Juni 1945

Ebenso ist neu erschienen:
(ISBN 978-3-7686-5213-1) Herbert Leube: Die Familie Leube aus Altenburg und Gera (Deutsches Familienarchiv Bd. 162). Insingen 2020. 328 S., zahlreiche Abbildungen, Festeinband, Inhaltsverzeichnis Orts- und Namenregister
37,00 EUR zu beziehen über Verlag Degener (www.degener-verlag.de)

Friederike Zeller: Briefe aus einer anderen Zeit

Aus der Backnanger Zeitung erfuhren wir, dass die 14-jährige Friederike Zeller (Tochter von Sebastian Zeller §185.3) die Geschichte ihres Urgroßvaters Hermann Otto Zeller (§185) aufgearbeitet und den Förderpreis beim 26. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten dafür erhalten hat. Friederike hat uns erlaubt, den Anfang ihres Beitrages abzudrucken, ihre vollständige Recherche kann nachfolgend als pdf-Datei heruntergeladen werden.

„Als die Familie Zeller das Haus von Friederikes Großvater übernahm, stieß sie auf die Unterlagen auf dem Dachboden. Mit ihrem Vater Sebastian Zeller schaute sich Friederike einige Briefe an. „Bei manchen hatte man Angst, dass sie zerfallen, wenn man sie anfasst“, sagt die 14-Jährige. Aber sie sei noch zu jung gewesen, um sich wirklich für die Geschichte zu interessieren.

Am Max-Born-Gymnasium erfuhr sie im letzten Jahr von der Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, dem größten historischen Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland, der Körber-Stiftung. Das Rahmenthema hieß „So geht’s nicht weiter. Krise, Aufbruch, Umbruch“. Am Schreiben und auch an Geschichte sei sie inzwischen sehr interessiert, sagt die Neuntklässlerin. Die Idee reifte, einen Beitrag aus ihrer eigenen Familiengeschichte einzureichen mit dem Titel „Die Krisen der Nachkriegszeit und der Entnazifizierung am Beispiel von Dr. Hermann Zeller“. (Backnanger Zeitung vom 18.6.2019)

Einleitung ihrer Recherche:

Auf den Geschichtswettbewerb wurde ich durch meine Geschichtslehrerin am Max -Born Gymnasium Backnang, Frau Conrad aufmerksam. Die Verbindung einer geschichtlichen Recherche, mit der Möglichkeit, darüber eine Hausarbeit zu schreiben, hatte einen Reiz für mich, da ich sehr gerne schreibe und mich die Geschichte meiner Vorfahren schon seit längerem interessiert. Dadurch war für mich schnell klar, dass ich mich mit einem biografischen Thema auseinandersetzen möchte. Was für Krisen, Auf- oder Umbrüche gab es in meiner Familie? Wie wurden diese Krisen bewältigt? Was kann ich aus der Krisenbewältigung für die heutige Generation ableiten auch für mich und meine Familie? All diese Fragen beschäftigten mich. Beim Stöbern durch einige Unterlagen, die meine Familie zuhause sammelt, fand ich eine Kopie der Entnazifizierungsakte meines Urgroßvaters Hermann Zeller. Mich interessierte dieses Thema sehr, obwohl ich wusste, dass es mit mehr Recherche verbunden sein würde, da wir im Geschichtsunterricht gerade erst die Weimarer Republik behandelten und ich daher mit meiner Lehrerin den Lernstoff vorarbeiten müsste. Ich beschloss in Rücksprache mit Frau Conrad, mich damit zu beschäftigen. Um mehr über meinen Urgroßvater zu erfahren, schrieb ich einen Brief an seinen Sohn, meinen Großonkel, den letzten lebenden Zeitzeugen aus der Familie. Dieser konnte mir erstaunlich viel darüber erzählen, wie meine Familie die Nachkriegszeit erlebt hatte. Da wir in der Schule das Thema Nachkriegszeit noch nicht behandelt hatten, las ich daheim viele Bücher und Artikel darüber, und beschäftigte mich konkret mit dem Entnazifizierungsverfahren in der amerikanischen Besatzungszone. Um auch allgemein etwas über die Nachkriegszeit in Deutschland zu erfahren, las ich sowohl mehrere Bücher und Artikel über dieses Thema als auch konkret über das Entnazifizierungsverfahren der amerikanischen Besatzungszone. Alle zwei Wochen traf ich mich mit Frau Conrad, erzählte ihr von meinen Ergebnissen, stellte ihr viele Fragen und wir besprachen auch die beste Vorgehensweise bei einer solchen Hausarbeit.

Je mehr ich über meine Familie, die Nachkriegszeit und das Entnazifizierungsverfahren herausfand desto sicherer war ich, dass es für mich die richtige Entscheidung war, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Quellen, auf die ich mich nicht wörtlich oder sinngemäß beziehe, sind im Quellenverzeichnis aufgelistet.

Hier der vollständige Text als download:
Die Krisen der Nachkriegszeit und der Entnazifizierung am Beispiel von Dr. Hermann Zeller

Friederike Zeller (ZEL §185.3)

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